{"id":1160,"date":"2015-12-02T11:13:52","date_gmt":"2015-12-02T10:13:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.parkett.de\/blog\/?p=1160"},"modified":"2015-12-02T11:15:27","modified_gmt":"2015-12-02T10:15:27","slug":"parkett-ist-noch-lange-nicht-von-gestern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.parkett.de\/blog\/parkett-ist-noch-lange-nicht-von-gestern\/","title":{"rendered":"Parkett ist noch lange nicht von gestern"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_1161\" aria-describedby=\"caption-attachment-1161\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.parkett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/vdp_Parkettgeschichten-1.jpg\"><img class=\"size-medium wp-image-1161\" src=\"http:\/\/www.parkett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/vdp_Parkettgeschichten-1-300x199.jpg\" alt=\"Foto: vdp\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/www.parkett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/vdp_Parkettgeschichten-1-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.parkett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/vdp_Parkettgeschichten-1-1024x681.jpg 1024w, https:\/\/www.parkett.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/vdp_Parkettgeschichten-1.jpg 1754w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1161\" class=\"wp-caption-text\">Bild 1: \u201eDamals wie heute beliebt \u2013 Parkett verleiht historischen und repr\u00e4sentativen R\u00e4umlichkeiten den perfekten optischen Feinschliff\u201c. Foto: vdp<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Die Zeitlosigkeit des Holzbodens wird seit Jahrhunderten gesch\u00e4tzt<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bad Honnef. Parkett ist wie ein schwedisches Automobil: Langlebig, zeitlos und komfortabel. \u201eFr\u00fcher wie heute wurde und wird Parkettboden von Einrichtern aller gesellschaftlichen Schichten verehrt, denen es wichtig ist, etwas Besonderes und Einmaliges zu besitzen, das so gar nicht nach Statussymbol aussieht\u201c, erkl\u00e4rt der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp), Michael Schmid. <\/strong><\/p>\n<p>Seinen fulminanten Werdegang begann Parkett als klassischer Holzboden um das 13. Jahrhundert herum. Damals wurden im mittelalterlichen Europa rohe Bohlen aus Weichh\u00f6lzern wie Tanne, Fichte oder Kiefer aneinander gereiht. Sp\u00e4ter kamen dann gehobelte Dielen aus dem edlen Naturmaterial in Mode. Zum Parkettboden entwickelte sich der bis dato sehr rustikale Holzboden ab dem 16. Jahrhundert: \u201eVon diesem Zeitpunkt an wurden erstmals Felder aus Holz auf die rohen Bretterb\u00f6den genagelt, die vor allem wegen ihrer vielf\u00e4ltigen Farbnuancen zu gefallen wussten\u201c, so Schmid. Dank immer mehr zur Verf\u00fcgung stehenden Holzarten und Holzsorten aus aller Herren L\u00e4nder wurde das Erscheinungsbild dieser fr\u00fchen Parkettb\u00f6den immer abwechslungsreicher. Allerdings f\u00fchrten die oft weiten Transportwege dazu, dass das Holz teuer war und damit die B\u00f6den in der Regel eher f\u00fcr die Oberschicht interessant waren. \u201eAlte Schl\u00f6sser und Burgen zeugen von der damaligen Pracht. Wer freut sich bei einer Besichtigung eines alten Gem\u00e4uers nicht \u00fcber die gl\u00e4nzenden, blankgeschliffenen B\u00f6den, die viele Jahrhunderte \u00fcberdauert und eine Menge Geschichten \u00fcber die ehemaligen Bewohner des Hauses zu erz\u00e4hlen haben\u201c, bekr\u00e4ftigt Schmid. Sp\u00e4ter kamen dann attraktive und aufw\u00e4ndig herzustellende Intarsienarbeiten hinzu, womit Parkett im Laufe des 17. Jahrhunderts endg\u00fcltig fester Bestandteil der gehobenen Innenarchitektur wurde.<\/p>\n<p><strong>Parkett erobert das B\u00fcrgertum<\/strong><br \/>\nIm 19. Jahrhundert schlie\u00dflich trat Parkett seinen Siegeszug in die Wohnh\u00e4user und \u00f6ffentlichen Geb\u00e4ude des B\u00fcrgertums an. Die industrielle Revolution f\u00fchrte zu geringeren Herstellungskosten und machte den feinen Bodenbelag so auch f\u00fcr wirtschaftlich weniger gut gestellte Einrichter erschwinglich. Gleichzeitig mit der Industrialisierung nahm auch der Variantenreichtum beim Parkett zu: Moderne S\u00e4gewerke, pr\u00e4zise Technologien und moderne Bearbeitungstechniken sorgten daf\u00fcr, dass traditionelle Formen und Gr\u00f6\u00dfen um ein schier un\u00fcberschaubares Ma\u00df an sch\u00f6nen, von ihrer Wirkung her extrem unterschiedlichen Holzb\u00f6den erweitert werden konnten. \u201eBessere Verlegungsmethoden und effizientere Hilfsmittel taten ihr \u00dcbriges, um dem Parkettboden zum endg\u00fcltigen Durchbruch zu verhelfen. Geblieben ist aber bis heute die edle Anmutung und die zeitlose Sch\u00f6nheit, die eine spannende Zeitreise zwischen den Anf\u00e4ngen des Holzbodens und heutigen modernen Wohnwelten erm\u00f6glichen\u201c, schlie\u00dft Schmid. vdp\/DS<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Zeitlosigkeit des Holzbodens wird seit Jahrhunderten gesch\u00e4tzt Bad Honnef. 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