{"id":1553,"date":"2017-06-29T11:33:11","date_gmt":"2017-06-29T09:33:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.parkett.de\/blog\/?p=1553"},"modified":"2017-06-29T11:33:11","modified_gmt":"2017-06-29T09:33:11","slug":"holzboeden-schmeicheln-den-augen-und-den-ohren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.parkett.de\/blog\/holzboeden-schmeicheln-den-augen-und-den-ohren\/","title":{"rendered":"Holzb\u00f6den schmeicheln den <\/br>Augen und den Ohren"},"content":{"rendered":"<p><b>Bad Honnef. Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, warum im Theater, in der Oper, in der Schulaula oder im Uni-H\u00f6rsaal immer Holzb\u00f6den verlegt sind? Abgesehen von der einzigartigen Optik liegt dies im optimalen Raumklang begr\u00fcndet. \u201eDank der F\u00e4higkeit, Schallwellen zu absorbieren, vermag Holz den Nachhall deutlich zu reduzieren. So klingt zum Beispiel die Musik in der K\u00f6lner Philharmonie viel transparenter als dies bei einem Bodenbelag aus anderen Materialien der Fall w\u00e4re\u201c, erkl\u00e4rt der Vorsitzende des Verbandes der Deutschen Parkettindustrie (vdp), Michael Schmidt. Auch Privatpersonen k\u00f6nnen von diesem Umstand in ihren eigenen vier W\u00e4nden profitieren, indem sie ihre Stereo-Anlage oder das Home-Entertainment-System in einem Raum mit Parkett-Fu\u00dfboden installieren. Die dort erzeugten Schallwellen werden so auf nat\u00fcrlichem Wege zum lebendigen Klangerlebnis.<br \/>\n<\/b><\/br><br \/>\nAuf die einzigartigen Klangeigenschaften des Naturmaterials setzen seit Jahrhunderten auch die Hersteller von h\u00f6lzernen Musikinstrumenten \u2013 mit Ausnahme von einigen Blasinstrumenten und Orgelpfeifen. \u201eDenn sie wissen, dass Musiker gr\u00f6\u00dften Wert auf die Reinheit der Kl\u00e4nge legen. Die erzeugten T\u00f6ne sollen nicht nachhallen und m\u00f6glichst unverzerrt den Zuh\u00f6rer erreichen\u201c, erl\u00e4utert Schmid. Viel Erfahrung im Umgang mit der Kombination von Parkett und Musik hat der Schweizer Innenarchitekt Andrea Renzo Lardelli im Lauf seines Berufslebens gemacht. F\u00fcr ihn steht fest: \u201eHolzb\u00f6den sind einfach ideal f\u00fcr die Wiedergabe klassischer Musik geeignet. Die Kl\u00e4nge werden optimal im Raum verteilt und das mit einem ganz kurzen Nachhall.\u201c Der Innenarchitekt gibt zu Bedenken, dass mitschwingende Materialien oder Konstruktionen im Umfeld der Musikerzeugung auf jeden Fall vermieden werden sollten, da diese den Klang verf\u00e4lschen. Cellisten oder Bassisten hingegen setzen auf der B\u00fchne gerade auf das Mitschwingen des Holzbodens, da sie so auf noch direkterem Weg mit ihrer Musik in Verbindung treten k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/br><br \/>\n<b>Parkett wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus<\/b><br \/>\nNeben den akustischen und optischen Reizen, die das Naturmaterial in \u00f6ffentlichen und privaten R\u00e4umen in einzigartiger Art und Weise auszustrahlen wei\u00df, wirkt sich auch die direkte Ber\u00fchrung positiv auf das Wohlbefinden des Menschen aus. Parkett ist immer angenehm warm und k\u00fchlt sich auch bei niedrigen Raumtemperaturen nur wenig ab. \u201eWer an warmen Sommertagen barfu\u00df durch die Wohnung geht, kann diesen Effekt hautnah nachempfinden. Wer von den Kacheln in der K\u00fcche, \u00fcber den Laminatboden im Schlafzimmer bis hin zum hochwertigen Parkettboden im Wohnzimmer geht, erlebt unmittelbar die sich permanent \u00e4ndernden Temperaturen bis hin zum angenehmen, warmen Holzboden\u201c, so Parkettexperte Schmid. Ein im Haus oder in der Wohnung verlegter Parkettboden wirkt sich also gleich mehrfach positiv auf viele der menschlichen Sinne aus \u2013 und sollte auch bei der Raumplanung mitber\u00fccksichtigt werden. vdp\/hb<br \/>\n<\/br><br \/>\n<b>Bild:<\/b> \u201eHolzb\u00f6den f\u00f6rdern die Raumakustik und machen Musik zu einem lebendigen Klangerlebnis\u201c. Foto: vdp\/Haro<br \/>\n<\/br><br \/>\nWeitere Informationen rund um Parkett unter<br \/>\n<a href='http:\/\/www.parkett.de' target=_blank>www.parkett.de<\/a> und <a href='http:\/\/www.realwood.eu' target=_blank>www.realwood.eu<\/a>.<br \/>\n<\/br><br \/>\n<i><b>Der Verband der deutschen Parkettindustrie e.V.<\/b><br \/>\nDer Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp) wurde 1950 in Wiesbaden gegr\u00fcndet. Seit 2006 befindet sich die Gesch\u00e4ftsstelle in Bad Honnef. Zurzeit sind 22 Parkett-Hersteller im vdp organisiert, die mehr als 90 Prozent der deutschen Parkettproduktion repr\u00e4sentieren. Auf seiner Website <a href='http:\/\/www.parkett.de' target=_blank>www.parkett.de<\/a> informiert der vdp Fachleute und Endverbraucher \u00fcber alles Wissenswerte rund um das Parkett.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bad Honnef. 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