{"id":1671,"date":"2017-11-24T11:56:39","date_gmt":"2017-11-24T10:56:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.parkett.de\/blog\/?p=1671"},"modified":"2017-11-24T11:56:39","modified_gmt":"2017-11-24T10:56:39","slug":"offizielle-statistik-parkettproduktion-im-1-halbjahr-2017-ruecklaeufig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.parkett.de\/blog\/offizielle-statistik-parkettproduktion-im-1-halbjahr-2017-ruecklaeufig\/","title":{"rendered":"Offizielle Statistik &#8211; Parkettproduktion<\/br> im 1. Halbjahr 2017 r\u00fcckl\u00e4ufig"},"content":{"rendered":"<h3>Reproduktionsprodukte machen dem \u00f6kologischsten Bodenbelag das Leben schwer<\/h3>\n<p><b>Bad Honnef. Die deutschen Parketthersteller verzeichnen f\u00fcr das erste Halbjahr des laufenden Jahres einen Produktionsr\u00fcckgang. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sank die Produktionsmenge der deutschen Parkettindustrie von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um insgesamt 7,2 Prozent auf 3,86 Millionen Quadratmeter. \u201eTrotz dieses R\u00fcckgangs k\u00f6nnen wir Parketthersteller uns angesichts der Abschw\u00e4chung der Baukonjunktur gut am Markt behaupten\u201c, erkl\u00e4rt der Vorsitzende Michael Schmid anl\u00e4sslich der Vorstandssitzung des vdp bei der Firma Parador im \u00f6sterreichischen G\u00fcssing.<br \/>\n<\/b><\/br><br \/>\nVor allem das Mehrschichtparkett trug mit einem Minus von 7,6 Prozent auf 3,58 Millionen Quadratmeter zum negativen Gesamtergebnis bei. Die Produktionsmengen von Stabparkett und Mosaikparkett gingen ebenfalls um 4,8 Prozent auf 115.000 Quadratmeter beziehungsweise um 0,1 Prozent auf 171.000 Quadratmeter zur\u00fcck. Der Produktionswert der deutschen Parkettindustrie ist im gleichen Zeitraum etwas weniger um minus 3,4 Prozent auf 100 Millionen Euro gesunken.<br \/>\n<\/br><br \/>\nMichael Schmid sieht einen Grund f\u00fcr dieses Minus in der unzweifelhaft hohen Beliebtheit von Reproduktionsprodukten bei den Endverbrauchern: \u201eEs soll so aussehen wie Holz, sich anf\u00fchlen wie Holz, aber es muss nicht unbedingt Holz sein \u2013 dies ist leider die traurige Wirklichkeit bei vielen Verbrauchern\u201c. Aus diesem Grund gilt es, weiterhin Aufkl\u00e4rungsarbeit zu betreiben. Denn: \u201eVerbraucher werden bei der Beschreibung von Bodenbel\u00e4gen leider immer noch h\u00e4ufig mit irref\u00fchrenden Aussagen get\u00e4uscht\u201c, stellt Schmid fest und bezieht sich dabei gleicherma\u00dfen auf w\u00f6chentliche Werbebeilagen der Baum\u00e4rkte als auch auf viele Online-Shops und ungen\u00fcgend recherchierte Zeitungsberichte. Dabei ist es laut Schmid ganz einfach: \u201eAls \u201aParkett\u2019 darf nur ein Holzfu\u00dfboden mit einer Echtholz-Nutzschicht von mindestens 2,5 Millimetern bezeichnet werden \u2013 alles andere sind Nachbildungen.\u201c Gerade f\u00fcr Endverbraucher ist dieser Punkt wichtig, da nur diese Dicke und das \u201eOriginal\u201c die M\u00f6glichkeit bieten, den edlen Bodenbelag mehrfach renovieren zu k\u00f6nnen.<br \/>\n<\/br><br \/>\n<b>Konjunkturelles Umfeld vom Bausektor r\u00fcckl\u00e4ufig<\/b><br \/>\nDas konjunkturelle Umfeld der Parkettindustrie d\u00fcrfte sich im laufenden Jahr weniger positiv entwickeln als in den Vorjahren. Nach einem deutlichen Anstieg im vergangenen Jahr ging die Zahl der genehmigten Wohnungen von Januar bis August 2017 um 6,3 Prozent zur\u00fcck. Diese Entwicklung betraf sowohl den Neubau mit minus 3,7 Prozent als auch die Modernisierung mit minus 21,7 Prozent. Positive Impulse werden aktuell allenfalls beim Bau von Mehrfamilienh\u00e4usern registriert. Auch der Objektbau als wichtiger Taktgeber f\u00fcr die Entwicklung der Parkettindustrie sendet derzeit eher negative Impulse aus \u2013 die Zahl der genehmigten Neubauten reduzierte sich leicht um 4,2 Prozent und die Zahl der Modernisierungsma\u00dfnahmen um 1,6 Prozent.<br \/>\n<\/br><br \/>\n\u201eVor dem Hintergrund der sich abk\u00fchlenden Baukonjunktur tragen die gute Konsumstimmung und die niedrige Arbeitslosigkeit nicht zu einem steigenden Parkettabsatz in Deutschland bei\u201c, sagt Schmid. \u201eErfreulich ist, dass der Wert des von unseren Mitgliedsunternehmen im Inland abgesetzten Parketts wieder steigt. Trotz des nach wie vor hohen Importdrucks sch\u00e4tzen die Kunden das qualitativ hochwertige, langlebige und \u00f6kologische Parkett aus deutscher Produktion.\u201c<br \/>\n<\/br><br \/>\n<b>Parkett ist durch und durch gr\u00fcn<\/b><br \/>\nEchtholz-Fu\u00dfb\u00f6den sind Paradebeispiele f\u00fcr 100%ig \u00f6kologische Produkte: So haben sich die im vdp zusammengeschlossenen Parketthersteller der nachhaltigen Holzerzeugung und der so genannten nachhaltigen Forstwirtschaft verpflichtet. Demnach d\u00fcrfen nur so viele B\u00e4ume geerntet werden, wie auch tats\u00e4chlich nachwachsen. Nahezu das gesamte europ\u00e4ische Holz, das verarbeitet wird, stammt aus nachhaltig bewirtschafteten W\u00e4ldern, was durch das bekannte PEFC-Zertifikat dokumentiert wird. \u201eVon der Ernte des Rohstoffs Holz im Wald, \u00fcber den gesamten Transportweg und die Produktion, bis hin zum fertigen Produkt wird \u00fcber die komplette Wertsch\u00f6pfungskette hinweg weniger Energie aufgewendet als f\u00fcr andere Werkstoffe\u201c, erl\u00e4utert Schmid. Da ein Echtholzboden mehrfach abgeschliffen und renoviert und nach vielen Jahren Nutzungsdauer auch recycelt werden kann, ist er der \u00f6kologischste und nachhaltigste Bodenbelag der Welt. \u201e\u00dcberdies spielt die Wirkung von Holzprodukten als Kohlenstoffspeicher eine bedeutende Rolle bei der Reduzierung von Treibhausgasen. Holzprodukte wirken sich deshalb g\u00fcnstig auf die Atmosph\u00e4re aus\u201c, erg\u00e4nzt der Parkettexperte.<br \/>\n<\/br><br \/>\nF\u00fcr Verbraucher, die sich unsicher sind, ob sie im Gesch\u00e4ft nun echtes Parkett in den H\u00e4nden halten oder ein Imitat, bietet \u00fcbrigens das europaweite Qualit\u00e4tssiegel \u201eReal Wood\u201c, das vom Europ\u00e4ischen Verband der Parketthersteller (FEP) vergeben wird, eine wertvolle Entscheidungshilfe. (vdp\/hb)<br \/>\n<\/br><br \/>\nWeitere Informationen rund um Parkett unter <a href='http:\/\/www.parkett.de' target=_blank>www.parkett.de<\/a> und<br \/>\n<a href='http:\/\/www.realwood.eu' target=_blank>www.realwood.eu<\/a>.<br \/>\n<\/br><br \/>\n<b>Bild:<\/b> Grafik \u201eParkettproduktion im 1. Halbjahr 2017 in m2\u201c. Foto: Statistisches Bundesamt\/vdp<br \/>\n<\/br><br \/>\n<b>Tabelle:<\/b> Auswertung der Parkettproduktion im 1. Halbjahr 2017 nach Parkettarten. Foto: Statistisches Bundesamt\/vdp<br \/>\n<\/br><br \/>\n<i><b>Der Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V.<\/b><br \/>\nDer Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp) wurde 1950 in Wiesbaden gegr\u00fcndet. Seit 2006 befindet sich die Gesch\u00e4ftsstelle in Bad Honnef. Zurzeit sind 22 Parkett-Hersteller im vdp organisiert, die mehr als 90 Prozent der deutschen Parkettproduktion repr\u00e4sentieren. Auf seiner Website <a href='http:\/\/www.parkett.de' target=_blank>www.parkett.de<\/a> informiert der vdp Fachleute und Endverbraucher \u00fcber alles Wissenswerte rund um das Parkett.<\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reproduktionsprodukte machen dem \u00f6kologischsten Bodenbelag das Leben schwer Bad Honnef. Die deutschen Parketthersteller verzeichnen f\u00fcr das erste Halbjahr des laufenden Jahres einen Produktionsr\u00fcckgang. 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