{"id":2512,"date":"2025-11-05T17:16:09","date_gmt":"2025-11-05T16:16:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.parkett.de\/blog\/?p=2512"},"modified":"2026-01-14T17:26:37","modified_gmt":"2026-01-14T16:26:37","slug":"parkett-zwischen-tradition-und-technik-spannende-karrieren-in-der-parkettbranche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.parkett.de\/blog\/parkett-zwischen-tradition-und-technik-spannende-karrieren-in-der-parkettbranche\/","title":{"rendered":"Parkett zwischen Tradition und Technik \u2013 Spannende Karrieren in der Parkettbranche"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ob in der Hightech-Fertigungshalle oder auf der Baustelle mit Fingerspitzengef\u00fchl \u2013 die Parkettbranche vereint handwerkliches K\u00f6nnen mit modernster Technik. Der Verband der deutschen Parkettindustrie (vdp) und der Bundesverband Parkett und Fu\u00dfbodentechnik (BVPF) stellen zwei Ausbildungswege vor: Holzmechaniker und Parkettleger.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Holzmechaniker im Parkettwerk<\/strong><\/p>\n<p>Parkett gilt als Fu\u00dfboden der K\u00f6nige. Das royale Image r\u00fchrt daher, weil fr\u00fcher Adelige ihre Pal\u00e4ste mit dem edlen Bodenbelag ausstatteten. Nur sie konnten es sich leisten, die besten Handwerker zu beauftragen, um die kunstvollen Boden-Mosaike herzustellen. Heute ist Parkett f\u00fcr jedermann erschwinglich, denn Parkettdielen werden nicht mehr von Hand gefertigt, sondern laufen in gro\u00dfen Fabriken vom Band. Holzmechaniker sind die Herren dieses Prozesses . \u201eIn das ehrw\u00fcrdige Handwerk ist schon lange Hightech eingezogen\u201c, erkl\u00e4rt vdp-Vorsitzender Michael Schmid. \u201eHolzmechaniker besitzen das gleiche Expertenwissen \u00fcber Holz und seine Eigenschaften wie die alten Meister. Aber um das Produkt herzustellen, verlassen sie sich auf digital gesteuerte Fertigungsanlagen. Holzmechaniker besitzen die Fertigkeit, diese zu steuern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Auszubildenden lernen, die unterschiedlichen Fertigungsanlagen zu steuern, zu \u00fcberwachen und instand zu halten. Zu Beginn steht Grundlagenarbeit auf dem Programm: Auszubildende erlernen den Umgang mit Handwerkzeugen und die verschiedenen Holzarten kennen. Schmid erkl\u00e4rt: \u201eDie Kunst ist, die Struktur des Holzes lesen zu lernen, um geeignete H\u00f6lzer f\u00fcr die Fertigung ausw\u00e4hlen zu k\u00f6nnen.\u201c Sp\u00e4ter steht dann die \u00dcberwachung der Produktionsprozesse und Handhabung der Fertigungsmaschinen auf dem Plan.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Parkettleger \u2013 Pr\u00e4zision und Handwerk am Boden<\/strong><\/p>\n<p>Ganz auf ihre eigene Handwerkskunst verlassen m\u00fcssen sich Parkettleger. \u201eNur ein Mensch besitzt die F\u00e4higkeit, Parkettdielen so pr\u00e4zise zusammenzusetzen, dass am Ende ein glatter Fu\u00dfboden entsteht \u2013 eine Maschine kann dabei nicht helfen. Denn Parkettleger m\u00fcssen dabei auf feinste Unebenheiten achten, damit keine Fugen im Parkettboden bleiben\u201c, berichtet Manfred Weber, Bundesinnungsmeister des BVPF. Das hei\u00dft aber nicht, dass Parkettleger auf jedes technische Hilfsmittel verzichten: 3D-Laserscanner helfen ihnen beispielsweise dabei, den Raum exakt zu vermessen und Parkettdielen werden auch nicht per Hand zugeschnitten, sondern mit modernen Kreiss\u00e4gen. Zum Erfahrungsschatz des Parkettlegers geh\u00f6rt auch das Wissen \u00fcber die verschiedenen Verlegemuster: \u201eAltdeutscher Verband, Franz\u00f6sisches Fischgr\u00e4tmuster, Schiffsboden \u2013 hinter diesen kunstvollen Namen verbergen sich nicht weniger kunstvolle Parkettmuster, die gro\u00dfe Raumwirkung besitzen\u201c, so Weber weiter.<\/p>\n<p>Die Parkettleger-Ausbildung dauert drei Jahre. Auch hier steht zun\u00e4chst Holz- und Werkzeugkunde auf dem Lehrplan. Praxiserfahrung k\u00f6nnen junge Parkettleger ab der ersten Woche sammeln, so zum Beispiel beim Verkleben des Parketts oder auch beim Schleifen des fertigen Fu\u00dfbodens \u2013 je nach Fertigkeiten der Auszubildenden. Sp\u00e4ter gestalten die Azubis selbst kunstvolle Parkettmuster. Ein wichtiger Aspekt ist auch das Restaurieren: Denn ein gut gepflegter Parkettboden kann mit gelegentlichen Reparaturen ein Jahrhundert \u00fcberdauern.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Ausbildung zum Parkettleger unter: <a href=\"http:\/\/www.dasistbodenhandwerk.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.dasistbodenhandwerk.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ob in der Hightech-Fertigungshalle oder auf der Baustelle mit Fingerspitzengef\u00fchl \u2013 die Parkettbranche vereint handwerkliches K\u00f6nnen mit modernster Technik. Der Verband der deutschen Parkettindustrie (vdp) und der Bundesverband Parkett und Fu\u00dfbodentechnik (BVPF) stellen zwei Ausbildungswege vor: Holzmechaniker und Parkettleger. Holzmechaniker im Parkettwerk Parkett gilt als Fu\u00dfboden der K\u00f6nige. 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